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Schön, dass Sie da sind!

Der 50. Geburtstag ist ein markantes Datum. Haben Sie es auch schon erreicht? Dann fragen Sie sich vielleicht wie viele andere jenseits der Lebensmitte, wie es weitergehen wird, was das Leben noch bringen soll? Das war auch bei mir nicht anders. 

Die meisten über 50 werden von sich sagen, ich bin doch noch nicht alt. Ich stehe in der  Mitte meines Lebens. Und dennoch: Es ist der richtige Moment, die Weichen zu stellen für den nächsten Lebensabschnitt. Sich Gedanken zu machen darüber

  • wo man zukünftig Prioritäten setzen möchte
  • wann die eigene Zeit gut eingesetzt ist
  • wie Gesundheit erhalten oder Zipperlein gemindert werden können
  • welche Menschen eine besondere Rolle spielen sollen
  • welche Ziele es noch zu ereichen gilt
  • welche Fähigkeiten darauf warten, zum Erblühen gebracht zu werden.

Ich als Selbständige kann wählen, wie lange ich arbeiten möchte. Doch – so stellte ich mir die Frage – wer bin ich, wenn ich nicht mehr arbeite? Ich bin vielseitig und immer an Neuem interessiert, fände  also auch dann immer etwas zu tun. Aber  käme nicht vielleicht irgendwann das Gefühl auf, ich würde mich nur ‚beschäftigen‘?

Auf der anderen Seite kann zuviel Umtriebigkeit auch dazu führen, nicht zur sprichwörtlichen Gelassenheit des Alters zu gelangen.

Ich begann mich auf die Suche zu machen nach Erfahrungen anderer, recherchierte in Medien und  im Internet.Und fand wenig Erfeuliches:

Über die Google Alerts-Suche landeten fast immer nur Informationen in meinem Mailkasten, die auf die schwierige Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer hinwiesen.

In Zeitungen und Zeitschriften zeichnete man ein besonders düsteres Bild vom Älterwerden. Danach wird ein großer Teil der Senioren in Zukunft sein Leben im Heim verbringen – dement, arm und allein. Doch bei genauem Hinsehen sagt die Statistik etwas ganz anderes.

 Menschen 50plus unterscheiden sich aber sehr voneinander:

  • die einen haben sich für eine Vorruhestandregelung entschieden, die anderen wissen, dass sie bis 67 arbeiten müssen
  • die einen haben auch im Alter ein gutes Auskommen, die anderen werden rechnen müssen
  • die einen sind voller Ideen und Tatendrang für die Zeit im Ruhestand, die anderen fürchten, in ein Loch zu fallen
  • die einen sind umgeben von Familie und Freunden, die anderen leben zurückgezogen und sind allein

Ich könnte diese  Liste immer weiterführen.

Anregungen  für meine eigene Vorstellung vom Alter bekam ich erst in Büchern. Hier gibt es inzwischen doch etliche Titel, die dem Älterwerden etwas Positves abgewinnen können. Nein, die sogar von einer neuen Generation der Alten sprechen, die sich selbst neu erfinden muss, da es noch nie Menschen gab, die ein so hohes Lebensalter erreichten und dies bei guter Gesundheit. Nehmen wir also untere späten Jahre  in die Hand und machen was draus.

Mit diesem Blog möchte ich Anregungen geben für eine aktive Lebensgestaltung im Alter. einen Beitrag leisten, die positiven Seiten des Älterwerdens zu erkennen, ohne die weniger schönen auszublenden. 

 

 

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