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Machen Sie zum Jahresende einen Rückblick oder fassen Sie neue Vorsätze, eine Vorausschau sozusagen? Was muss besser werden, wo könnte ich schneller und effektiver arbeiten? Müsste ich mich nicht mehr bewegen, gesünder ernähren? Wer immer nur nach vorne schaut und neue Ziele definiert, hechelt wie der besagte Esel hinter der Karotte her. Es  ist ein Trend unserer Zeit und häufig eine unerschöpfliche Quelle für Frustration.

Wer nur nach vorne strebt, vergisst sie zu würdigen, was bereits Bestandteil seines Lebens ist und auch, wo es gelungen ist, Verbesserungen zu erreichen. Vielleicht noch nicht hundertprozentig im Sinne Ihrer Vorhaben, aber immerhin: Es hat sich etwas bewegt.

Und mehr noch:
Wir sollten dankbar sein, für das, was unser Leben ausmacht, was (noch) dazu gehört. Denn oft wird uns dieser Schatz erst bewusst, wenn er nicht mehr da ist.

Unterschiedliche Möglichkeiten, das Jahr festzuhalten

Der große Überblick
Blättern Sie Ihren Kalender durch und notieren Sie die wichtigsten Einträge auf einem extra Blatt, in einem Onlineordner: Wo waren Sie gewesen? Wen haben Sie getroffen? Gab es besondere kulturelle Veranstaltungen? Was ist neu hinzugekommen, was mussten Sie verabschieden? Eine solche Übersicht ruft Ihnen das Jahr noch einmal ins Gedächtnis, es mag überraschend sein. Wenn Sie das geschafft haben, geben Sie dem Jahr ein Motto. Wenn es ein Buch wäre oder verfilmt würde, wie würde es dann heißen? Ich bin sicher, dass Sie diese Notizen auch in späteren Jahren noch gerne lesen.

Ein Fotobuch
In den letzten Monaten hatte ich immer wieder den Eindruck, dass wir aufgrund der Pandemie weniger unterwegs waren, von den regelmäßigen Spaziergängen einmal abgesehen. Als ich die Fotos von diesem Jahr durchforstet habe, fiel mir auf, dass doch eine Menge möglich war. Ein Fotobuch ist so entstanden und damit ein sehr persönliches Weihnachtsgeschenk.

Some lines a day
Some lines a day ist ein Fünfjahresbuch. Auf jeder Seite ist Raum für einige Zeilen untereinander zum gleichen Kalendertag in fünf verschiedenen Jahren. Jede einzelne Seite steht dabei für einen Kalendertag – fünf Jahre lang. Seit Jahren notiere ich mir im Buch Some lines a day am Abend, was mir an den jeweiligen Tagen besonders wichtig war. Es bleibt nur Raum für 2 -3 Sätze oder eben Stichworte. Wie oft freue mich darüber zu lesen, was vor einem Jahr oder auch mehreren Jahren war – und manches Mal bin ich auch überrascht, wie lange etwas her ist. Der Eintrag gehört zu meinem Abendritual.

Kein Jahr wie das andere

Wer nicht nur den Rückblick wagen, sondern wem auch die Vorausschau wichtig ist, wer sein Leben neu ordnen und gestalten möchte, der ist mit diesem Buch gut bedient. Denn gerade im Umbruch, beim Eintritt in eine Lebensphase ist es hilfreich, sich die einzelnen Lebensbereiche genauer anzuschauen und sich zu fragen „Was soll bleiben? Was sollte anders werden? Auf was kann und will ich in Zukunft verzichten?“

Das Ergebnis wird ein selbstbestimmtes Leben sein, in dem viele Facetten lebendig sind: Ein Leben wie ein Blumenstrauß eben.

Das Buch ist übrigens auch eine gute Geschenkidee.