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Grund zur Freude

Wenn man die Weltbevölkerung auf ein 100-Seelen zählendes Dorf reduzieren könnte und dabei die Proportionen aller auf dieser Erde lebenden Völker beibehalten würde, wäre dieses Dorf folgendermaßen zusammengesetzt:

Von diesen 100 Personen wären:

    • 61 Asiaten
    • 12 Europäer
    • 13 Amerikaner (gesamt Amerika)
    • 13 Afrikaner
    • 1 Ozeanier

 


Es gäbe:

  • 50 Frauen
  • 50 Männer
  • 30 Weiße
  • 70 nicht Weiße
  • 30 Christen
  • 70 anders gläubige
  • 89 Heterosexuelle
  • 11 Homosexuelle


Ganz gravierend ist:

  • 20 Personen besäßen 75% des gesamten Reichtums
  • 80 lebten in maroden Häusern
  • 12 wären Analphabeten
  • 14 hätten Hunger oder litten an Unterernährung
  • 12 besäßen einen Computer
  • 8 hätten einen Internetanschluss
  • 1 wäre dabei zu sterben
  • 1 würde geboren werden
  • Nur ein einziger hätte einen Universitätsabschluss


Du solltest auch folgendes bedenken:

Wenn Du heute Morgen aufgestanden bist und eher gesund als krank bist, hast Du ein besseres Los gezogen wie eine Million Menschen, die die nächste Woche nicht mehr erleben werden.

Wenn Du noch nie in der Gefahr einer Schlacht, in der Einsamkeit der Gefangenschaft, im Todeskampf der Folterung oder im Schraubstock des Hungers warst, geht es Dir besser als 500 Millionen Menschen.

Wenn Du zur Kirche gehen kannst, ohne Angst haben zu müssen, bedroht, gefoltert oder getötet zu werden, hast Du mehr Glück als 3 Milliarden Menschen unserer Erde.

Wenn Du Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Schlafplatz hast, bist Du reicher als 75% der Menschheit.

Wenn Du Geld auf der Bank, in Deinem Portemonnaie oder im Sparschwein hast, gehörst Du zu den privilegierten 8% dieser Welt.

Schätze, was Du hast und trage bei zu einer besseren Welt.

Quelle: The miniature earth, das Video dazu sehen Sie hier

2 Gedanken zu „Grund zur Freude

  1. Dagmar

    Hallo Ursula,
    das Thema hat ja unglaublich vie Potential. Allein die Vergleichszahlen, die Du hier auflistet machen mich schon zu einem sehr glücklichen Menschen. Wir stecken im Alltag oft viel zu sehr in unserem Klein-Klein fest und machen uns Sorgen über dies und das. Wenn wir doch öfter mal von einem Satelliten auf uns runterschauen könnten, dann würden wir erkennen, wie gut es uns doch geht. Und dazu muss ich nicht erst 50+ sein! Dank Dir für diese Neuausrichtung, auch in meinem 47.Jahr! :-)
    Dagmar

    Und: es öffnet die Augen, wie schräg das Verhältnis von Wohlstand und Existenzminimum auf unserer Erde tatsächlich ist. Es gibt noch sehr viel zu tun!

    Antworten
  2. ukraemer

    Hallo Dagmer,
    ja, das, was man hat, ist oft nicht im Bewusstsein. Wir waren während unserer Zeit in Hamburg Opfer eines Brandstifters. Von einer Stunde auf die andere konnten wir nicht mehr in unsere Wohnung und verbrachten ein Vierteljahr (!) auf der Matraze bei einem Freund. Seitdem weiß ich es sehr zu schätzen, wie toll es ist, seine eigene Wohnungstür aufschließen zu können und alles so vorzufinden, wie man es verlassen hat.

    Antworten

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